Schröpfkopfmassage

Bei der Schröpfkopfmassage wird das Schröpfglas auf unversehrte Hautstellen gesetzt, die zuvor eingeölt wurden.

 

Der Schröpfkopf wird dann über die zu behandelnden Stellen verschoben. Dadurch wird eine stärkere durchblutungsfördernde Wirkung erreicht, als bei einer klassischen Massage.

 

 

Trockenes Schröpfen

Beim Schröpfen wird in sogenannten Schröpfgläsern oder Schröpfköpfen ein Unterdruck erzeugt. Diese Schröpfgläser werden dann direkt auf die Haut gesetzt.

Dadurch entsteht ein "Saug-Effekt"

 

Der Unterdruck wird üblicherweise durch eine "Absaugvorrichtung" im Schröpfglas erzeugt.

 

 

Dies ist einer der Schröpfköpfe mit Absaugung/Ventil, die in meiner Praxis verwendet werden 

(Fa. Methatec)

 

Alternativ kann der Unterdruck dadurch erreicht werden, dass die Luft im Schröpfkopf erhitzt und dieser sofort auf die Haut des Patienten gesetzt wird. Dies nennt sich Feuer-Schröpfen.

Aber keine Angst:

Man erleidet hier keine Verbrennungen. Die Luft fühlt sich lediglich angenehm warm an.

 

Das Erhitzen erfolgt durch einen Wattebausch, der kurzzeitig angezündet wird.

 

Die Lage der Schröpfstellen orientiert sich am Tastbefund, d. h. es wird im Bereich von Myogelosen (muskuläre Verhärtungen) geschröpft.

 

Lokal entsteht durch das Saugen beim Schröpfen ein Hämatom.

 

 

 

Quelle: wikipedia